Hoffmann und Hammer Trio Presse

Rheinpfalz Kultur Regional 27.10.2011

50 Jahre gemeinsam
Konzert der Geschwister Hammer in Neupotz
Mit Ovationen im Stehen wurden am Wochenende die Geschwister Inge Hoffmann und Klaus Hammer sowie die weiteren Akteure beim Jubiläumskonzert der Geschwister Hammer gefeiert. Inge Hoffmann, geborene Hammer, und ihr Bruder Klaus hatten vor fünfzig Jahren, im Jahr 1961, in ihrem Heimatdorf Neupotz ihren ersten Auftritt. Die beiden, Inge war elf Jahre alt, Klaus acht, sangen zusammen, Inge spielte dazu auf der Gitarre.
Die äußerst kurzweilige und bisweilen angenehm sentimentale musikalische Zeitreise durch 50 Jahre Bühnenpräsenz startete mit einer Tonbandeinspielung der noch sehr kindlichen Stimmen. „Ist das schön, die alten Schlager einmal wieder zu hören“, schwärmten viele der Besucher im ausverkauften Haus nach dem erstenTeil des Konzerts. Inge Hoffmann und Klaus Hammer sangen und spielten ihre ersten Erfolge wie „La Paloma“, „Zwischen den Bergen“ oder „Mit 17 fängt das Leben erst an.“.
Dabei wurden die beiden, wie den ganzen Abend ĂĽber, von drei Musikern begleitet, die bereits seit vielen Jahren mit den Jubilaren auftreten: der Gitarrist Edgar Zimmermann, der Pianist Georg Metz und Paul Reinig mit Schlaginstrumenten, aber auch am Hackbrett. Lebhafte Erinnerungen weckten auch
die Fotos, die zum jeweiligen Lebensabschnitt zu sehen waren, aber auch die Anekdoten und Erlebnisse, über die Erich Hoffmann augenzwinkernd erzählte.
Das dritte und jüngste der Hammer-Kinder, Edwin, unterstützte seine Geschwister bei einem Medley. Die Sänger blickten auf einen Höhepunkt ihrer Karriere 1966, als sie bei einem bundesweiten Wettbewerb Berlin Dritte wurden. Ganz stark erklang „Morning of my life“ von Esther und Abi Ofarim sowie „Alles was zählt“ von Stefanie Werger.
Nach einem Zeitsprung in die Jahre ab 1992, davor lagen wenige
gemeinsame Auftritte, weil die Familien im Vordergrund standen, kam Erich Hoffmann zu den beiden dazu. Neben der Musik präsentierte das Trio zusätzlich pfälzische Mundart, von der Erich Hoffmann beim Konzert einige Kostproben, wie „die Fahreweih“ rezitierte. Ein Lied, das den Künstlern sehr wichtig war, ist
„Die Gedanken sind frei“. In fünf Sprachen, darunter in Polnisch, sangen sie es und ließen damit manchem im Saal einen Schauer den Rücken hinunter rieseln. Gut 80 Lieder hat Klaus Hammer, der selbst Gitarre spielt, geschrieben. Zwei seiner neuesten Stücke sind „Zukunft bau´n“, ein eindringlicher Appell an einen
schonenden Umgang mit den Ressourcen der Erde, und „Leben am Strom“. Dieses Lied schrieb er zur Eröffnung des Auen- und Informationszentrums in Neupotz im Dezember. Die Gäste in Neupotz erlebten damit eine Welt-Uraufführung. Vor
einigen Jahren startete Hammer ein Soloprogramm mit Georg Metz mit Werken von Otto Reutter, der passend zum Abend schon vor fast 100 Jahren „In 50 Jahren ist alles vorbei!“ komponiert hatte.
Eine Premiere war auch das offizielle Schlusslied „Mit Liedern eine
Brücke bauen“, die erste Komposition von Inge Hoffmann, eine Hommage an alle Freunde des Hoffmann-Hammer-Trios. Mit „Gute Nacht Freunde“ von Reinhard Mey klang ein unvergesslicher Abend aus. (bic)

————————————————————————————————————-
ARZ-Acher-Rench-Zeitung vom 17.12.2010
Grace aus Kenia begeistert mit „Maleika“
Der „Abend der leisen Töne“ im Freistetter „KuStall“ bescherte den Gästen auch das Hoffmann-Hammer-Trio

Rheinau-Freistett
(red). Zu einem „Abend der leisen Töne“ ins weihnachtlich geschmückte
Bauernhaus haben Despina und Martin Schütt ihre Gäste eingeladen.
Das Hoffmann-Hammer-Trio aus der SĂĽdpfalz, begleitet vom Mundartliedermacher Paul Reinig, bot dazu das ideale Programm. Das singende Geschwisterpaar Inge Hoffmann und Klaus Hammer, selbst ein erfolgreicher Liedermacher, verzauberte mit Liedern zur Jahreszeit.
Die Moderation übernahm Erich Hoffmann in Pfälzer Mundart. Dabei brachte er Texte von Eugen Roth und August Heinrich zu Gehör.
Mit einem Weihnachtslieder-Medley überraschte das Geschwisterpaar das faszinierte Publikum: „Silverbells“ aus den USA, „Tu scendi dalle stelle“, ein italienisches Weihnachtslied, sogar eine polnische Weise „Bog sie rodzi“ waren Beweise ihrer Virtuosität. Dann ein unerwarteter Höhepunkt des heimeligen Programms: ein Überraschungsgast aus Kenia – Grace. Sie verbringt zurzeit ein Soziales Jahr in Landau, stammt aus der Nähe von Nairobi und spricht bereits ein hervorragendes Deutsch.
Bekanntes Lied
Begleitet vom Liedermacher Paul Reinig aus Landau am Hackbrett, sang sie das Weihnachtslied „Maleika“ (Engel) aus ihrer afrikanischen Heimat – eine Weise, die weltweit bekannt ist. Das Publikum summte andächtig mit und honorierte das zweistündige Konzert mit begeistertem Applaus.
„Gute Vorsätz“ wünschte dann Erich Hoffmann zum Abschluss, und mit dem gemeinsam gesungenen „Nehmt Abschied Brüder“ ging ein Vorweihnachtsabend zu Ende, der keine Wünsche offen ließ.

————————————————————————————————
Mittelbadische Presse vom 04.12.2006 zum Konzert im “Ku-Stall” Freistett
Leise und besinnliche Töne als Vorfreude auf Weihnachten
Hoffmann-Hammer-Reinig-Quartett war das Sahnehäubchen im „Ku-Stall“

Rheinau-Freistett (red)fb).

Als „Abend der leisen Töne“ kündigten Martin und Despina Schütt das Gastspiel des beliebten Pfälzer Hoffmann-Hammer-Reinig-Quartetts an. Zum fünften Mal waren die Künstler aus dem südpfälzischen Neupotz im Stall zu genießen.
Im weihnachtlich geschmückten, urigen Bauernhaus waren Stille und Besinnlichkeit eingekehrt und die Vorfreude auf die schönste Jahreszeit war jedem Zuhörer anzumerken.
Mit einem variationsreichen Chansonprogramm von Nenas „Wunder geschehn“, Nana Mouskouris „Gib einem Kind deine Hand“ bis zu Stefanie Wergers „Alles, was zählt“ wurde ein stimmungsvoller Bogen wunderschöner Melodien gespannt. Man lehnte sich einfach zurück, schloss die Augen und war von den trefflichen Duettstimmen Inge und Klaus Hammers selig.
Im Rahmen dessen gab es auch Lieder der beiden Rheinauer Liedermacher Schütt („Europa“) und Birsner („Frühling im Winter“) zu hören.
Unaufdringlich und sehr filigran begleitete Paul Reinig an Hackbrett, Mandoline und Percussions und setzte mehrfach als Liedermacher und Texter Akzent.

„Zwä Pfälzer Gebete“

Das personifizierte „Sahnehäubchen“ des Abends: Erich Hoffmann, seines Zeichens Urpfälzer Dichter und Rezitator. Er verstand es trefflich, mit „Zwä Pälzer Gebete“ und zahlreichen Zitaten von Eugen Roth und Wilhelm Busch zum Schmunzeln anzuregen. Dabei durfte auch der „Bellemer Heiner“ nicht fehlen.

Im zweiten Programmteil war dann „Weihnachten global“ angesagt. Paul Reinigs „Es weihnachtet“ folgten Chansons und Weihnachtsweisen aus den USA, Chile, Italien und Frankreich. Sehr berührend sangen alle Künstler das Kinderlied „Mamatschi, schenk mir ein Pferdchen“.

Ein schöner Konzertabend fand seinen stimmungsvollen Abschluss mit Bonhoeffers „Von guten Mächten wunderbar geborgen“ und diese Geborgenheit stand dem begeisterten Publikum buchstäblich ins Gesicht geschrieben.

Mehrere Zugaben wurden erklatscht und mit „Nehmt Abschied Brüder“ und Martin Schütts „Der Mond ist aufgegangen“ wurden die Stallbesucher hinaus in die mondhelle adventliche Nacht begleitet.
———————————————————————————————————–
Marktplatz Regional am 29.03.2006
„Freude am Musizieren und kleine Geschichten zelebriert“
Scheibenhardt: Hoffmann/Hammer-Trio bieten einen mitreiĂźenden Abend im BĂĽrgerhaus

„Gut, wieder hier zu sein bei Freunden“, mit dieser musikalischen Begrüßung – nach einem Lied von Hannes Wader sammelten Inge Hoffmann und Klaus Hammer am Samstagabend gleich zu Beginn Sympathiepunkte bei ihren Zuhörern im bestens besuchten Bürgerhaus Scheibenhardt.

Das Musikduo wird familiär ergänz durch Erich Hoffmanns Vorträge und die musikalische Unterstützung von Paul Reinig. Eingeladen hatte der Musikverein, zu dem schon lange freundschaftliche Beziehungen bestehen. Und wer so nah an der Grenze wohnt wie die Scheibenhardter, hat vielleicht ein besonderes Verhältnis zur Heimat und zu den Eigenheiten seiner Pfälzer Landsleute, dieser Mischung aus Bodenständigkeit und Lebensfreude. Und da die Grenze zu Frankreich letztendlich auch immer mehr zur Sprachgrenze wird, sind die Pfälzer Sprüche und Lieder ein gern gehörter Vortrag zur Identifikation mit dieser herzlich unkomplizierten, manchmal derben Sprache.

Die Geschwister Inge Hoffmann und Klaus Hammer schaffen mit ihren Liedern und Chansons, zum Teil Evergreens, aber auch eigenen Kompositionen, gute Stimmung. Erich Hoffmann garniert den Abend mit Vorträgen und Pointen in Pfälzer Mundart, die für befreiendes Lachen sorgen. Seine hintergründigen Reime und kleinen Geschichten sind in bunter Mischung zwischen die Musikstücke eingestreut.

Bevorzugt sind eindeutig die Pfälzer Geschichten – angefangen von der Erschaffung dieser besonderen Rasse, die mit guten Stimmbändern, Heimatliebe und Humor ausgestattet sind. Die lustigen Alltagsbegebenheiten, die überall in der Nachbarschaft beobachtet sein könnten, laden zum Schmunzeln und schaffen Gemeinsamkeit mit den Zuhörern.

Teilweise stammen die Texte vom Bellemer Heiner oder Reime von Gerd Runck, und nicht zuletzt schreibt Erich Hoffmann selbst seine Gedanken auf, die ihm – auch als aufmerksamer Beobachter während vieler Gastspiele – immer wieder über die großen und kleinen Schrullen seiner Mitmenschen und seiner Pfälzer Landsleute in den Sinn kommen. Deren besondere sprachliche Feinheiten zeigen sich dann, wenn Erich Hoffmann die geographische Linie zwischen den „Äpfel-Pfersich-Dörfern“ und den „Appel-Persching-Bewohnern“ aufzeigt oder gar vom „Humbadan“ – in Hochdeutsch: „Musikinstrument“ – der Pfälzer Musikanten berichtet.

Auf spielerische Weise verbinden die Akteure des Abends ihre Freude am Musizieren und an kleinen Geschichten zu einer durchaus erfolgreichen, nicht alltäglichen Mischung. Das Repertoire reicht von originellen Weinliedern über internationale Chansons bis hin zu Songs von Reinhard Mey oder Otto Reutter. Sie verstanden, ihren klaren Stimmen diesen Touch Poesie, Heiterkeit, Temperament oder auch Leidenschaft zu verleihen, der die Texte überzeugen ließ. Sei es beim sanft gehauchten Liebeslied „Frühling im Winter“, sei es beim überzeugenden Bekenntnis „Das Leben ist großartig“. Das begleitende Gitarrenspiel ergänzte die Songs perfekt durch akzentuierte Klänge und prägnantem Ausdruck.

So nah am europäischen Nachbarn und mitten im europäischen Kontinent erreichte in Scheibenhardt auch Martin Schütts Loblied eine ganz eigene Bedeutung. Die Besucher entließen die Künstler erst nach viel Applaus und einigen Zugaben aus ihrem europäischen Grenzdorf.
———————————————————————————————————
„Die Rheinpfalz“ zum Auftritt in Bellheim am 08.07.2005

„Erfrischend klangen die Chansons, die Inge Hoffmann und Klaus Hammer, unterstützt von Paul Reinig beim Tennisclub Bellheim zu Gehör brachten. Charmant rezitierte Mundartgedichte von Erich Hoffmann machten den Auftritt des Hoffmann-Hammer-Trios aus Neupotz zu einem kulturellen Erlebnis der besonderen Art“.